Fläche zwischen den Straßen Kralja Milana, Beogradska, Makenzijeva, Svetosavska, Bulevar oslobođenja, Deligradska und Nemanjina.
Dieser Platz war bis in die achtziger Jahre des 19. Jh. ein Tümpel, zu dem sich die Belgrader auf Wildentenjagd begaben. Als der Engländer Francis Mackenzie, ein bekannter Geschäftsmann, oberhalb des heutigen Platzes ein großes Stück Land kaufte und in Parzellen aufteilte, um diese zu verkaufen, begann der Platz Gestalt anzunehmen. Mackenzie baute an der Slavija bald darauf auch ein Haus für sich selbst (an der Stelle des einstigen Kinos „Slavija“), das 1910 in das Sozialistische Volkshaus, ein Treffpunkt der Arbeiterbewegung, umfunktioniert wurde.
Die übrigen kleineren Gebäude an der Straßenecke Kralja Milana und Trg Slavija, in dem die bekannten Caféhäuser „Tri seljaka“ (Drei Bauern) und „Rudničanin“ untergebracht waren, wurden vor und während des Zweiten Weltkrieges zerstört. 1962 wurde das moderne Hotel „Slavija“ errichtet, das später umgebaut wurde. Der Platz trug eine Zeitlang den Namen des herausragenden Führers der sozialistischen Bewegung in Serbien Dimitrije Tucović, dessen Denkmal im Zentrum des Platzes steht. |